Physiotherapie in unserer Praxis

Wir freuen uns, dass mit Mira Sauerwein eine uns langjährig bekannte und erfahrene Physiotherapeutin unser Praxisteam verstärkt. Ab April 2021 wird Mira Behandlungen direkt in unseren Praxisräumen durchführen.

Somit können wir Physiotherapie vollständig in unsere Therapien integrieren. Davon versprechen uns kurze Wege und auch kurzfristige Verfügbarkeit für Sie als Patienten. Vor allem aber freuen wir uns, zukünftig ein noch besseres Behandlungsergebnis durch volle Integration und direkte Absprachen in unserem Team erzielen zu können.

Physiotherapie war schon immer ein wichtiger Teil unseres therapeutischen Ansatzes – sowohl für akute Beschwerden als auch in der Vorsorge.

Sowohl bei Kindern wie auch Erwachsenen ist Physiotherapie ein sehr wirksamer Behandlungsbaustein für eine Reihe von Beschwerden, z. B. bei Schmerzzuständen des Bewegungsapparats, motorischen Störungen, orthopädischen Funktionsstörungen aber auch bei inneren Erkrankungen, Stress, Müdigkeit oder Stoffwechselstörungen.

Antigen-Schnelltests auf COVID-19 verfügbar

Neben den schon bekannten Tests auf COVID-19, die eine Laboruntersuchung benötigen (sogenannte PCR-Tests) sind seit kurzem auch Schnelltests auf dem Markt, die ohne Laboruntersuchung in etwa 15 Minuten ein Testergebnis ermöglichen. Wir führen diese Schnelltests seit einigen Wochen für Patienten durch und möchten an dieser Stelle weitere Informationen bereitstellen.

Was ist ein Antigen-Schnelltest?
Die sogenannten Antigen-Schnelltests haben ein anderes Funktionsprinzip als die Laborgestützten Tests und basieren nicht auf dem Nachweis von Viruserbgut sondern einiger Eiweiße. Der grosse Vorteil der Antigentests ist dass sie ohne ein Speziallabor durchgeführt werden können und in wenigen Minuten ein Ergebnis liefern. Wir arbeiten mit „SARS-CoV-2 Rapid Antibody Test“ der Firma Roche, der derzeit zu den besten im Markt zählt. Leider sind Antigen-Schnelltests nicht so empfindlich wie die PCR-Tests: Der von uns verwendete Test von Roche hat in Versuchsreihen 96,5% aller Infektionen erkannt – das ist für Schnelltests aktuell ein hervorragender Wert. Allerdings erkennen PCR-Tests 100%, auch bei geringsten Virusmengen, und werden daher nach wie vor Eckpfeiler der nationalen Teststrategie bleiben.

Wie wird ein Antigen-Schnelltest durchgeführt?
Auch für den Antigen-Schnelltest ist zunächst ein Nasen-/Rachenabstrich erforderlich, anschließend ist der Ablauf ähnlich einem Schwangerschaftstest und das Ergebnis liegt in etwa 15 Minuten vor. Da die Tests weniger empfindlich als die PCR-Tests sind, ist bei den Antigen-Schnelltests der professionell durchgeführte Abstrich sogar noch entscheidender, um Falsch-Negativ-Ergebnisse zu vermeiden. Dies ist auch einer der Gründe weshalb der Schnelltest nicht frei im Handel erhältlich ist, sondern nur an Ärzte und Krankenhäuser abgegeben wird. Nur professionelles medizinisches Personal kann den Test durchführen.

Wie kann ich einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen?
Bitte sprechen Sie Ihren Wunsch mit uns telefonisch ab, in der Regel könne wir einen kurzfristigen Termin vereinbaren. Da wir natürlich auch für den Schnelltest umfangreiche Hygienemaßnahmen aufgesetzt haben und auch den Schelltest nur in einer speziellen Sprechstunde durchführen ist eine Terminabsprache unverzichtbar.

Welche Rolle spielen Schnelltests in der nationalen Teststrategie?
Zu erwarten ist, dass die Rolle der Antigen-Schnelltests zunehmen wird, alleine schon um die Labore zu entlasten. Aktuell sind die Schnelltests eine Ergänzung und sollen insbesondere dem Schutz von Risikogruppen dienen. Details finden Sie hier.

Und was ist jetzt nochmal ein Antikörpertest?
Auch einen Antikörpertest auf COVID-19 kann man durchführen lassen, dieser wiederum nur mit Hilfe eines Labors. Im Unterschied zu PCR- und Antigen-Schnelltest ist das Ziel des Antikörpernachweises nicht der Nachweis oder Ausschluss einer akuten Infektion mit COVID-19, sondern lediglich der Nachweis einer (mindestens 5 Wochen) zurückliegenden Infektion mit dem Virus.

Covid-19 Tests

Aufgrund hoher Nachfrage in Folge der Aktualisierung der nationalen Teststrategie haben wir uns entschieden, auch die Durchführung von Abstrichen für den Nachweis einer Covid-19 Infektion in unserer Praxis anzubieten. Wir haben dafür eine tägliche Infekt-Sprechstunde eingerichtet, um die Abläufe in der Praxis so gestalten zu können, dass wir sowohl Patienten wie auch Praxispersonal maximalen Schutz bieten können.

Im folgenden die Antworten auf einige häufige Fragen im Zusammenhang mit Covid-19 Tests in unserer Praxis:

Was kann getestet werden?

Wir können auf eine aktuelle Coronainfektion testen und/oder testen, ob es bereits zu einer Coronainfektion gekommen ist. Diese Tests unterscheiden sich grundlegend:

  1. Um eine aktuelle Infektion nachzuweisen oder auszuschliessen wird in der Praxis ein Nasen-/Rachenabstrich genommen, der im Labor auf Covid-19 Erreger untersucht wird. Damit kann nachgewiesen oder ausgeschlossen werden, dass zum Zeitpunkt des Tests eine Corona-Infektion vorliegt.
  2. Um dagegen eine mindestens 6 Wochen zurückliegende Corona-Infektion nachzuweisen wird in der Praxis Blut abgenommen, das im Labor auf spezifische Covid-19 Antikörper untersucht wird. Mit diesem Test kann man herausfinden, ob man bereits eine Corona-Infektion hatte und derzeit immun ist.
Wer kann in der Praxis getestet werden?

Tests können für Kinder und Erwachsene durchgeführt werden. Wir testen in unserer Praxis alle Patienten die relevante Erkrankungssymptome zeigen, um eine Covid-19 Infektion zu erkennen oder auszuschliessen. Auch für Gesunde kann der Test auf Wunsch durchgeführt werden.

Der Gesetzgeber hat einige Sonderfälle definiert (s. nationale Teststrategie), bei denen Gesunde Tests kostenfrei durchführen lassen können (z. B. innerhalb von 72h nach Rückkehr aus einem Risikogebiet, als Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen etc.) – diese kostenfreien Tests werden aus Abrechnungsgründen in speziellen Testzentren z. B. an Flughäfen oder in speziellen Infektpraxen durchgeführt.

Rufen Sie uns im Zweifel an um die richtigen Schritte abhängig von Ihrer Situation zu klären.

Wie erfolgt die Abrechnung mit der Versicherung?

Die Kosten eines vom Arzt angewiesenen Covid-19 Tests werden von allen privaten Krankenversicherungen übernommen. Es gibt drei Ausnahmen zu beachten:

  1. Ist ein Test nicht medizinisch indiziert (also z. B. keine relevanten Symptome, kein Kontakt zu Infizierten, kein Aufenthalt in Risikogebieten) werden die Testkosten möglicherweise nicht von der Versicherung übernommen
  2. Unter bestimmten Umständen (s. nationale Teststrategie) darf man sich kostenfrei auf Covid-19 testen lassen, auch wenn keine Symptome vorliegen. Diese Kostenfreiheit wird technisch über eine Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen geregelt. Als privatärztliche Praxis können wir diese Abrechnung nicht vornehmen und die Tests daher nicht kostenfrei durchführen.
  3. Tests auf zurückliegende Corona-Infektionen (Antikörpertest) werden nicht von Versicherungen übernommen.
Wie wird verhindert dass Patienten mit Covid-19 Infektion andere Patienten anstecken?

Wir haben die Abläufe für die Infekt-Sprechstunde so definiert, dass alle relevanten Hygienevorschriften des RKI und des Gesundheitsamtes eingehalten werden. Alle Praxismitarbeiter tragen entsprechende Schutzkleidung. Darüber hinaus stellen wir sicher, dass Patienten sich nicht in der Praxis begegnen und auch nicht im Wartezimmer warten. Dafür ist eine genaue Terminvergabe unerlässlich.

Kann ich kurzfristig für einen Test vorbei kommen?

Um die Hygieneabläufe einhalten zu können sowie für erste Abklärungen ist eine Terminabsprache unerlässlich. Bitte nehmen Sie dazu telefonisch mit uns Kontakt auf. Wir haben die Infekt-Sprechstunde täglich eingerichtet um auf kurzfristige Anfragen reagieren zu können.

Wie lange muss ich auf das Ergebnis warten?

Die Ergebnisse liegen in der Regel am nächsten Tag vor. Wir teilen Ihnen das Testergebnis mit, sobald es laborsicher vorliegt.

Impfberatung in unserer Praxis

Für Menschen in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen gilt in Deutschland seit dem 1. März 2020 eine Impfpflicht gegen Masern. Das dazugehörige Gesetz wurde bereits 2019 beschlossen und macht den Nachweis einer Masernimmunität zur Voraussetzung z. B. für den Besuch von Schulen, Kitas, oder auch für die Arbeit in Lehr- und Betreuungseinrichtungen. Dies, zusammen mit den COVID-19 Erfahrungen der letzten Monate, hat für viele unserer Patienten und Eltern Impfschutz zu einem wichtigen Thema werden lassen. Wir haben daher in den letzten Wochen viel Zeit in Impfberatung und die Erstellung individueller Impfpläne investiert.

Den Eltern und Patienten ist insbesondere eine ausführliche und individuelle Impfberatung wichtig. Der Impfstatus kann aus verschiedenen Gründen sehr unterschiedlich und lückenhaft sein. Wir sehen unsere Aufgabe darin, uns für das Thema Impfen ausreichend Zeit zu nehmen und auf Ihre Bedürfnisse einzugehen, um mit Ihnen gemeinsam einen Weg für einen optimalen Impfschutz zu finden. Alle Impfungen selbst werden bei uns nur nach ärztlicher Gesundheitsbeurteilung durchgeführt.

Sollten Sie Fragen zu Impfschutz im Allgemeinen oder zu Ihrem persönlichen Impfstatus oder dem Ihres Kindes haben, vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Maßnahmen für den sicheren Praxisbesuch

Aufgrund der besonderen Situation der Coronavirus-Pandemie haben wir in unserer Praxis Maßnahmen umgesetzt, um die Sicherheit für Sie als Patienten so zu erhöhen, dass Sie und Ihre Kinder sicher Ihren Termin wahrnehmen können:

  • Die Sprechstunde für akute Erkrankungen wird zeitlich von den Vorsorge- und Impfterminen getrennt.
  • Jeder Termin, egal ob Akut-Termin oder Vorsorge, wird so geplant, dass wir ohne Wartezimmer auskommen: Jeder Patient kann bei Eintreffen in die Praxis direkt in eines der Behandlungszimmer gebracht werden.
  • Wir führen jede Untersuchung mit Mundschutz durch.
  • Eine regelmäßige Händedesinfektion ist, so wie auch vor der Pandemie bereits, medizinischer Standard und uns eine Selbstverständlichkeit.

Zusätzlich bieten wir Ihnen ärztliche Betreuung per Telefon oder Video an, um bei Bedarf ärztliche Versorgung ohne Erscheinen in der Praxis zu ermöglichen.

Tipps zum Umgang mit Covid-19

In den letzten Tagen hat uns das Corona-Virus „COVID-19“ fest im Griff. Es herrscht viel Unsicherheit und Unklarheit darüber, was jeder einzelne für sich selbst und für die Gemeinschaft tun kann oder tun muss. Wir möchten an dieser Stelle versuchen die häufigsten Fragen zu beantworten und gleichzeitig Ihnen wertvolle Tipps zur Steigerung des Immunsystems und der allgemeinen Abwehr zur geben.
Ziel aller Massnahmen seitens des Gesundheitsministeriums und auch unserer praxisinternen Massnahmen ist es, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen.  

Für wen ist das COVID-19 besonders gefährlich?
Nach bisherigem Kenntnisstand sieht es so aus, als ob das Virus bei den meisten Fällen einen asymptomatischen bis milden Verlauf nimmt und ähnlich wie ein grippaler Infekt verläuft. Schwerere Verläufe scheinen im Zusammenhang mit zunehmendem Alter und chronischen Vorerkrankungen zu stehen. (www.rki.de)

Wann sollte ich zum Arzt gehen?
In diesen Tagen wird zu recht empfohlen, möglichst zu Hause zu bleiben und bei Krankheitssymptomen aller Art den Haus- oder Kinderarzt zunächst telefonisch zu kontaktieren. Bei vielen, eher milden Beschwerden bieten viele Arztpraxen – auch wir – im Moment eine Telefonsprechstunde an, so dass Sie telefonisch mögliche Therapien oder weitere fachärztliche Abklärungen oder auch Krankschreibungen erledigen können. Bei Symptomen, die einer  Abklärung durch einen Arzt bedürfen, wird Ihnen Ihr Haus- oder Facharzt einen Termin zur Untersuchung anbieten. 

Wer sollte sich auf COVID-19 testen lassen? Und wer wird überhaupt getestet?
Es werden und sollten alle getestet werde, die

  • respiratorische Symptome haben UND Kontakt mit einem offiziell bestätigten COVID-19 Fall hatten in den letzten 14 Tagen

    ODER
  • respiratorische Symptome haben  UND Aufenthalt in einem vom RKI (Robert-Koch-Institut) ausgewiesenem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen hatten.

Der individuelle Wunsch zur Selbsttestung ist sicherlich menschlich nachvollziehbar, medizinisch gesehen ist eine Testung bei Gesunden oder Patienten mit milden Erkältungssymptomen ohne oben genannte Kriterien nicht sinnvoll, weil 

  • bei normalem / nicht schweren Verlauf einer viralen Atemwegserkrankung aus der Kenntnis des Erregers keine therapeutische Konsequenz entsteht.
  • vor dem aktuellen Hintergrund der Coronapandemie alle Erwachsenen und Kinder mit grippeähnlichen Symptomen ohnehin krank geschrieben werden müssen, bzw. die Schulen und Kitas geschlossen sind. 
  • aus dem gleichen Grund alle Praxen angewiesen sind, nur in „begründeten Verdachtsfällen“ auf Coronaviren zu testen, um die Laborkapazität nicht mit unbegründeten Fällen zu überlasten. 
  • nach aktuellem Kenntnisstand gerade bei Kindern und auch bei milden und asymptomatischen Verläufen falsch negative Tests auftreten können und sich die getesteten Personen so in Sicherheit wiegen, aber eigentlich doch ansteckend sind. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt auch negativer Test nicht, dass man nicht doch Überträger des Corona-Virus ist.

Vor diesem Hintergrund erscheint es wesentlich sinnvoller und effektiver für die eigene Gesundheit zu sein, sich auf das Virus sozusagen vorzubereiten. Der beste Schutz ist zweifelsohne eine richtige und regelmäßige Händehygiene, ein striktes Einhalten von Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit wie Abstand halten zu Erkrankten, möglichst Meidung von Menschenansammlungen und richtiges Verhalten im Erkrankungsfall. 
Jeder kann aber auch etwas für seine Abwehrkräfte tun. Dazu gehört in erster Linie ausreichend Sport bzw. Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf. zusätzlich gibt es hervorragende pflanzliche und homöopathische Mittel zur Steigerung der körpereigenen Abwehr, die man in Erkältungszeiten auch vorbeugend nehmen kann. Eine effektive Methode zur Steigerung der Infektabwehr ist auch die Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen wie z.B. Vitamin C mit Zink  in der richtigen Dosierung. Sprechen Sie uns gerne an, wir überprüfen Ihren persönlichen Vitamin- und Mineralstoffstatus und planen mit Ihnen eine Aufbaukur für Ihr Immunsystem.